Ithkopf und Ithkamm-Höhenweg:

Mitte November, strahlend blauer Himmel, die Bäume in voller Herbstpracht: was macht man mit einem soll schönen Tag. Spontan entschied ich mich für eine Fototour durch den Ith, und hier speziell durch den Ithkopf im Bereich Saubrink / Oberberg, einem unter Naturschutz stehenden Naturwald.

Im Internet stieß ich vor Monaten auf ein Foto einer Wandergruppe, das einen Wald zeigte, der mit Felsformationen und Steinbrocken nur so übersät war. Dieses Gebiet wollte ich daher aufsuchen und fotografisch festhalten.

Startpunkt meiner Tour war der Felsenkeller in Coppenbrügge. Ein ansteigender Weg brachte mich in den Waldbereich am Ithkopf.



Gleich zu Beginn trifft man auf die Felsengärten, auf die ich gehofft hatte. Anfangs waren die mit Moos überzogenden Felsen spärlich gruppiert anzutreffen.



Wir betreten nun den geschützen Naturwald. Ein Betreten dieses naturbelassenen Waldes ist nicht nur unerwünscht, sondern birgt auch Gefahren. Umgedrückte und morsche Bäume werden nicht entfernt, sondern deren Zerfall wird der Natur überlassen, so dass man jederzeit mit umstürzenden Baumstämmen rechnen muss.


Im Bereich Fahnenstein / Teufelsküche erreiche ich schnell an Höhe. Vorbei an Felswänden, an denen sich Farne angesiedelt hatten, geht es auf einem Treppensteig auf ein Aussichtsplateau aus Felsen.


Umgeben von zerklüfteten Felsen hat man von diesem Felsplateau eine herrliche Aussicht auf Coppenbrügge und das Hinterland.


Von diesem zerklüffteten Aussichtsplateau geht es allmählich steig bergan zum höchsten Punkt des Ithkopfes. Der nicht mehr erkennbare Weg führt mich durch ein mystisches Felssteinlabyrinth.





Hinter der höchsten Stelle des Ithkopfes, ich bewege mich bereits wieder abwärts, stoße ich auf ein kleines Felsplateau, dass jedoch lediglich in den Wald auf weitere Felsformationen abwärts blicken lässt.


Weiter abwärts in Richtung der Felsformationen "Adam & Eva" schlängelt sich der Pfad an einer Abbruchkante und markanten, mit Moos überzogenen Felsblöcken vorbei. Die tiefstehende Herbstsonne wirf lange Schatten im Wald.




Ich verlasse den geschützen Naturwald und erreiche die Felsformationen "Adam & Eva".



Auf dem Ithkamm-Höhenweg bzw. Ith-Hils-Weg geht es in südlicher Richtung bis zum Ithturm. Doch bis dorthin erwarten mich noch einige Höhenpunkte.


Von einigen exponierten Plätzen aus blickt man vom Ithkamm hinunter auf Bessingen, Bisperode und Harderode.


Der Ith ist bekannt für seine Kletterwände. An einer dieser Felswände befinde ich mich hier. Spalten, Löcher und Vorsprünge bescherten mir schöne Fotomotive.



... und immer wieder die mit saftigem Moos überzogenen Felsbrocken beidseitig des Höhenweges.


Ohne das es zwischendurch eintönig oder langweilig wurde, erreiche ich auf den abwechslungsreichen Ith-Hils-Weg den Ithturm, das Ziel dieser Tour.

 

Der Turm ist begehbar, so dass ich bei herrlichem Wetter die Aussicht vom Turm auf die vor mir liegende Landschaft geniessen kann und eine letzte Rast vor dem jetzt bevorstehenden Rückweg nach Coppenbrügge einlege.



Weitere Fotos dieser Tour in meinen Online-Foto-Alben:


... und hier sind die Fotos entstanden:

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